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Alternative OSS?

14.05.2014

Als Bruce Perens und Eric S. Raymond, zwei Informatiker aus den USA, 1998 die "Open Source Initiative" (OSI) ins Leben riefen, ahnten sie wohl, wie populär die Idee von Open Source Software (OSS) einmal werden sollte. Was einst als Marketing Konzept für freie Software angedacht war, ist heute tatsächlich in vielen Bereichen eine Alternative. Das gilt auch für Open ERP.

Open Source ERP

Übersicht Open Source ERP - Lesen Sie hier:

Business Software auf Basis freier Arbeit

Für die Beantwortung der Frage, für wen sich die Einführung von einem Open Source ERP System lohnt, ist ein grundlegendes Verständnis von Open Source Software wichtig. "Open Source" bedeutet "quelloffen", und damit ist gemeint, dass der Code derartiger Softwareanwendungen offen zugänglich ist sowie beliebig modifiziert und weitergegeben werden darf. Auch in Business Bereichen sind Open Source Programme anzutreffen, was auf den ersten Blick paradox erscheinen mag, denn warum sollten Software Entwickler die Ergebnisse ihre Arbeit frei weitergeben, wenn andere als Anwender hieraus geschäftlichen Nutzen ziehen? Doch dahinter steckt nicht nur ein hehres humanistisches Ideal. Wenn "Schwarmintelligenz" die Entwicklung von Wissen im allgemeinen fördert, so gilt das im Besonderen für die Softwareentwicklung. Das kann sich durchaus rechnen, etwa wenn ein Software Entwickler oder eine Firma allein nicht weiterkommt, aber eine spezielle Lösung nötig ist. Dank Mitarbeit der Communitiy am Quellcode sind Weiterentwicklungen möglich; letztlich entsteht ein besseres Produkt, und die Ergebnisse können hinterher wieder selbst genutzt werden. Ein weiterer Vorteil kann darin liegen, dass proprietäre, also herstellereigene Systeme, eine oftmals nicht unerhebliche Investition darstellen und zudem eine Abhängigkeit vom Anbieter entsteht.
Ein weiterer Aspekt hat seit Wikileaks und den Enthüllungen von Edward Snowden an Brisanz gewonnen: Ob oder wie Software Hersteller (respektive deren Produkte) mit Behörden koopieren oder gar für sie tätig sind - darüher kann trefflich spekuliert werden, da die Karten nicht auf den Tisch gelegt werden.
Dies alles mag erklären, wie etabliert Open Source heute auch im kommerziellen Bereich ist.


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Info: Open Source

Das Betriebssystem Linux oder der Apache Webserver sind zwei der bekanntesten und leistungsfähigsten OSS Projekte, ohne die die heutige IT Welt nicht mehr denkbar wäre. Sun (seit 2010 Oracle) oder IBM sind weitere Namen, die viel auf OS setzen. Verwendet wird Open Source vor allem für Server, Datenbanken oder anwendungsneutrale Programme.


Freie Software per Lizenz

Frei zugänglich, frei nutzbar, frei modifizierbar: Für Open Source Programme gibt es entsprechende Lizenzen der OSI. Wieso Lizenzen? Üblicherweise verbindet man mit "Lizenz" den kostenpflichtigen Erwerb von Nutzungrechten an proprietären Software Produkten, wie etwa Microsoft. Doch auch "Freiheit" bedarf einer positiven Normierung. Ein Überblick findet sich auf ww.opensource.org. Hierin liegt auch ein Unterschied zu Freeware: Diese ist zwar kostenlos (="free"), aber der Programmcode bleibt nicht öffentlich, gehört also einem Eigentümer, wie etwa der kostenlose Acrobat Reader von Adobe. OSS ist in der Regel ebenfalls kostenlos; es gibt aber durchaus kostenpflichtige Varianten, etwa wenn Distributoren ein speziell zusammengestelltes und geprüftes Produkt inklusive Support vertreiben, wie z.B. GNU / Linux. So gilt es auch beim Vergleich der Open Source ERP Systeme genau zu schauen, was kostenlos ist und was nicht.

Für wen lohnt sich Open Source ERP?

Was sind die Vorteile, was sind die Nachteile von open source ERP Software? Auch wenn proprietäre ERP Systeme am Markt vorherrschend ist, so können Lösungen wie z.B. OpenERP oder Openbravo eine interessante Alternative sein. Anpassungen an eigene Bedürfnisse sind möglich, und man gerät nicht in die Abhängigkeit einzelner Anbieter. Vor allem aber ist der Kostenfaktor ein Argument. Dies bezieht sich allerdings nur auf die Lizenzkosten, d.h. dass der Bezug oder die Nutzung der ERP Software kostenlos ist. Auf der Contra Seite sollte genau gerechnet werden, ob eigene Anpassungen sowie Installation, laufende Pflege oder Support wirklich kostengünstiger sind, als wenn gleich eine passende Lösung eingekauft wird. Zudem hat man natürlich keine Garantien oder Zertifizierungen.

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